Johanna Bittenbinder & Heinz-Josef Braun: Tannöd

Am 18.04.26

Die beiden Schauspieler schlüpfen so lustvoll in die Zeitzeugen dieses berühmten Mordfalles, dass sich der Zuschauer mitten im Geschehen fühlt – musikalisch untermalt vom Art Ensemble of Passau.
 

Tannöd ist die spannende Geschichte eines authentischen Kriminalfalles (Hinterkaifeck), der bis zum heutigen Tage ungeklärt ist. Auf einem Einödhof werden sechs Mordopfer entdeckt, die mit einer Spitzhacke schrecklich zugerichtet wurden. Auf der Basis von Zeugenprotokollen der Nachbarn, der abergläubischen Pfarrersköchin, des verschlagenen Gelegenheitsdiebes Mich, der 8-jährigen Betty und verschiedenster anderer imposanter Dorfcharaktere entsteht eine mitreißende Kriminalgeschichte, bei der wir auch immer wieder dem Mörder selbst und seinen Opfern begegnen, die ihre eigene Geschichte erzählen.

Musikalisch untermalt wird das Live-Spektakel vom Art Ensemble of Passau: Leo Gmelch (Tuba, Posaune), Franz Weyerer (Trompete), Yogo Pausch (Schlagwerk und Geräusche). Komposition: Florian Burgmayr (Akkordeon, Tenorhorn).

Der Krimibestseller „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel erhielt zahlreiche Preise – den Deutschen Krimi-Preis 2007, den Friedrich-Glauser-Preis 2007, den Schwedischen Krimipreis 2008 und den Corine-Weltbild-Leserpreis.

Johanna Bittenbinder wurde in München geboren und wuchs als Bauerntochter in Unterhaching auf. Im Alter von 19 Jahren stand sie erstmals auf der Bühne. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Museums-Pädagogin und spielte gleichzeitig in Theater- und Filmproduktionen mit. Johanna Bittenbinder ist mit Heinz-Josef Braun verheiratet, mit dem sie auch oft gemeinsam vor der Kamera und auf der Bühne steht. Darüber hinaus trat sie zusammen mit ihrer Tochter Veronika Bittenbinder mit der musikalischen Lesung „Kennen Sie das Fräulein Pollinger“ (u.a. im FoolsTheater) auf. In den beliebten Niederbayern-Krimis „Sau Nummer vier“ und „Paradies 505“ spielte sie die Hauptrolle der Gisela Wegmayer. Zu sehen war Johanna Bittenbinder auch schon im Kino, u.a. in „Beste Chance“ von Marcus H. Rosenmüller und im Oscar-nominierten Film „Das finstere Tal“ von Andreas Prohaska. Als weibliche Hauptdarstellerin im hochgelobten ZDF-Fernsehfilm „Zwei allein“ von Stephan Wagner war sie für den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin nominiert.

Heinz-Josef Braun wurde als Bassist der Musikgruppe Haindling bekannt und feierte große Erfolge mit seinen Soloprogrammen (u.a. „Heinz bleibt Heinz“) sowie dem Theatersolo „Tagebuch eines Wahnsinnigen“. Für zahlreiche renommierte Regisseure wie Dominik Graf, Matthias Kiefersauer, Xaver Schwarzenberger, Rainer Wolffhardt, Heinrich Breloer und Rainer Kaufmann stand er vor der Kamera. Zudem wirkte er in mehreren Rosenmüller-Filmen mit, u.a. in „Wer früher stirbt ist länger tot“, „Beste Zeit“, „Beste Gegend“, „Beste Chance“ und „Sommer in Orange“. Auf der Bühne war er auch schon (zusammen mit seiner Frau Johanna Bittenbinder) mehrmals im Holzkirchner Festsaal zu erleben: u.a. in „Jennerwein“ und „Um a Fünferl a Durchanand“. Gemeinsam mit Stefan Murr begeisterte er auch schon im FoolsTheater mit den lustigen Geschichten um „Käfer Mary“, „Das Bayerische Aschenputtel“ oder etwa „Die Bayerischen Bremer Stadtmusikanten“.

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am 18.04.26

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PR-Foto Ensemble Tannöd
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