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Ausstellung Olaf Gulbransson Museum - Josef Oberberger Die Ausstellung ist aufgrund CORONA im November geschlossen!!

Vom 22.11.20 bis 14.03.21

Anstelle der geplanten Ausstellung von "Luis Murschetz - Maß genommen" findet nun eine Sonderausstellung der Werke von Josef Oberberger statt.

Josef Oberberger wurde am 21. Dezember 1905 in Etzenricht in der Oberpfalz geboren. Kindheit und Schulzeit verbrachte er in Grass bei Regensburg. Als Gymnasiast kam er zu den Domspatzen, was seine lebenslange Verbundenheit und Liebe zum Regensburger Dom begründete und prägte. Nach einer Glasmalerlehre in Regensburg wechselte er 1923 nach München, wo er zunächst die Kunstgewerbe-Schule besuchte. Zwischen 1926 und 1932 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste. Dort traf er Olaf Gulbransson, der erst sein Lehrer und später sein Freund wurde. Seit seinem ersten Besuch in Paris 1937 zog es Oberberger immer wieder nach Frankreich, wo ihn insbesondere auch die gotischen Fenster der Kathedralen von Chartres und Le Mans beeindruckten. Zwischen 1937 und 1940 gab er sein Wissen als Lehrer an der Städtischen Akademie für angewandte Kunst und der Kunstgewerbeschule in München weiter. Seine Frau „Madame“ Mathilde heiratete er 1939. Oberberger wurde als Kriegszeichner nach Frankreich und Russland geschickt, wo ihn Landschaft und Menschen tief bewegten, zwischendurch arbeitete er mehrmals an der Sicherung der mittelalterlichen Fenster des Naumburger Doms. Ende 1946 konnte er wieder eine Lehrtätigkeit an der Akademie der Bildenden Künste in München aufnehmen, wo er schließlich bis 1975 wirkte. Neben dem Schwabinger Kunstpreis für Malerei und Grafik (1980) erhielt er den Bayerischen Verdienstorden (1981) sowie den bayerischen Maximilianorden für Kunst und Wissenschaft (1986). Josef Oberberger starb am 2. Dezember 1994 in seinem Altersruhesitz in Kreuth bei Tegernsee.

Termine im Überblick

vom 22.11.20 bis 14.03.21

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