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ensemble peripher: Erika und Therese

Vom 03.10.20 bis 11.10.20

Das ensemble peripher präsentiert nach dem großen Erfolg von „Die Nächte der Schwestern Bronte“ wieder eine szenische Lesung, in der das Leben von spannenden historischen Frauenfiguren nachgezeichnet wird. Erika und Therese – Kolleginnen, Lebensgefährtinnen, Exilantinnen und herausragende Künstlerinnen ihrer Zeit.

Erika Mann (1905-1969), Schriftstellerin, Schauspielerin und Kabarettistin, und Therese Giehse (1898-1975), Schauspielerin und Kabarettistin, gründeten 1933, kurz vor der Machtübernahme Hitlers, in München das legendäre Kabarett „Die Pfeffermühle“. Als scharfe Kritikerinnen der Nationalsozialisten mussten sie noch im selben Jahr ins Exil. Aus dem Exil heraus war „Die Pfeffermühle“ eine laute Stimme in Europa gegen Kriegstreiberei, Antisemitismus und den sich immer weiter ausbreitenden Nationalsozialismus.

Erika Mann war die Tochter von Thomas Mann und die Schwester von Klaus Mann und übrigens kurzzeitig die Ehefrau des großen Schauspielers Gustav Gründgens. Sie hat ein umfangreiches Werk aus politischen Essays, Reportagen, Reiseberichten und Kinderbüchern hinterlassen.

Therese Giehse, spezialisiert auf herbe Charakterrollen, war eine Frau, die den braunen Teil der Geschichte Münchens am eigenen Leib erlebte und in Helmut Dietls Kultserie „Münchner Geschichten“ vielleicht deshalb den Eindruck vermittelt, als könne sie nicht allzu viel erschrecken.

Termine im Überblick

vom 03.10.20 bis 11.10.20

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