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LOCATION:Hauptstr. 2, 83684 Tegernsee
SUMMARY:vhs Tegernsee - Königin Caroline
DESCRIPTION:K&ouml\;nigin Caroline

Erstmals erscheint eine Biografie &uuml\;ber K&ouml\;nigin Caroline von Bayern (1776&ndash\;1841)\, basierend auf einer au&szlig\;ergew&ouml\;hnlichen Entdeckung: Bislang galt ihr schriftlicher Nachlass als 1945 in Dresden verbrannt. Doch &uuml\;ber 500 Briefe an ihren Ehemann K&ouml\;nig Max I. Joseph\, die vergessen in Kartons auf Schloss Tegernsee lagerten\, haben die Zeit &uuml\;berdauert. Historiker Christian Sepp\, bekannt f&uuml\;r Biografien &uuml\;ber Frauen aus dem Hause Wittelsbach\, hat sie erstmals ausgewertet und bringt Caroline damit zur&uuml\;ck ins Licht der Geschichte.

Heutzutage ist K&ouml\;nigin Caroline von Bayern aus dem allgemeinen Ged&auml\;chtnis nahezu verschwunden. Was auch daran liegt\, dass bis dato keine Biografie &uuml\;ber ihr Leben existierte. Dies &auml\;ndert jetzt der Historiker Christian Sepp\, der zum ersten Mal die erhalten gebliebenen Briefe von Caroline an ihren Ehemann\, K&ouml\;nig Max I. Joseph\, ausgewertet hat.&nbsp\;

Diese Briefe bilden die Grundlage der Biografie &uuml\;ber das Leben der Frau\, die nicht nur Bayerns erste K&ouml\;nigin gewesen ist sondern auch die erste Protestantin an der Seite eines bayerischen Landesherren. Es war Caroline\, die am 2. Juni 1799 den ersten protestantischen Gottesdienst auf altbayerischem Boden gefeiert hat\, ein Ereignis\, das den Auftakt bildete zu einer neuen &Auml\;ra der religi&ouml\;sen Toleranz in Bayern.&nbsp\;

Die K&ouml\;nigin\, die sehr belesen war\, interessierte sich aber auch f&uuml\;r Malerei und Musik und trat als F&ouml\;rderin von jungen K&uuml\;nstlerinnen und K&uuml\;nstlern auf. Am bayerischen Hof verkehrten zahlreiche namhafte K&uuml\;nstler\, wie Carl Maria von Weber oder Giacomo Meyerbeer. Nach dem Tod ihres Mannes 1825 teilte sie ihr Leben zwischen Schloss Biederstein\, das heute nicht mehr existiert\, und Schloss Tegernsee auf. Letzteres hatte Max I Joseph acht Jahre zuvor erworben und seine Frau testamentarisch vermacht.&nbsp\;
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